Deutsche Bank in Las Vegas verzockt

Die Deutsche Bank investierte über fünf Milliarden Euro in das Cosmopolitan-Casino sowie in die Station Casinos, die sich als Fass ohne Boden erweisen, da sie ihre Schulden nicht zurückzahlen können. Die unrentablen Hotelkomplexe in der Zockerstadt in der Wüste von Nevada verfügen über mehr als 3000 Betten, die unter den Besuchern von Las Vegas keine Akzeptanz finden. Statt zu einem sicheren Geschäft wird der Ausflug der Deutschen Bank nach Las Vegas eher zum Albtraum der Geschäftsleitung, die das Geld weitaus besser in anderen Bereichen einsetzen könnte.

Kritiker der Geschäftsleitung der Deutschen Bank nennen das Geldinstitut inzwischen eher einen Hedgefond mit einer angegliederten Bank. Mit ihren Investitionen kurz vor der Finanzkrise hat sich die Deutsche Bank weltweit zum Gespött gemacht. Aber nicht nur das! Die Eröffnung des Cosmopolitan-Casinos fiel auch noch gerade in die Zeit, als in Deutschland eine rege Diskussion über die Spieler-Mentalität der Finanzmanager herrschte.

Da die Krise im Finanzsektor die Glücksspielindustrie hart traf, konnten die Casinos ihre Schulden nicht mehr rechtzeitig bedienen. Die Erlöse an den Spieltischen in Las Vegas sind langfristig rückläufig und eine Erholung scheint nicht in Sicht zu sein.

Die Deutsche Bank schweigt dazu.